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Meine 3D Drucker Werkstatt

Zum 3D Drucken gehören einige Tools einfach auf die Werkbank. Ich habe viel ausprobiert inzwischen und Einiges verstaubt bereits wieder im Karton. Ein paar Werkzeuge sind aber unverzichtlich für meine 3D Drucker Werkstatt und haben ihren Stammplatz in Reichweite gefunden. In diesem Artikel zeuge ich Euch, was ich persönlich bei meinen 3D-Projekten an Tools verwende.

Hier die Charts meiner Tools in der 3D Drucker Werkstatt

Platz 1: Spitze Pinzette

Sie ist das Wichtigste und ich habe gleich mehrere in meiner 3D Drucker Werkstatt rumliegen. Ich brauche sie um die Düse zu reinigen, zum Support entfernen und für zahlreiche Fummelarbeiten. Wichtig für mich ist tatsächlich die Spitze dabei. Mit einer flachen Kosmetik-Pinzette, die ich mal illegal zweckentfremdet habe 🙂 , bin ich nicht zufrieden gewesen in der Praxis.

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Platz 2: Der Super Knips ("tatata.. ;-)")

Die erste Zeit hab ich mit dem nerven-zerreibenden Clipper aus meinen 3D Drucker-Kits gearbeitet, weil ich keinen kleinen Seitenschneider im petto hatte, nur die Männer-Version davon^^.

Irgendwann hab ich mir dann entnervt den „Super Knips“ geholt, ehrlich gesagt nur wegen dem Namen 😀 Spaß bei Seite, die Knipex-Werkzeuge sind schon  was Feines, kannte ich von früher Zuhause. Und das Ding ist wirklich wertig und taugt zu mehr als Filament abknipsen. Die billigen Clipper aus den Kits liegen jetzt bei den 3D Druckern und sind natürlich trotzdem noch im Einsatz.

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Platz 3: Skalpell

Am Anfang habe ich Support oder überstehendes Material immer mit einem billigen Teppichboden-Messer aus dem Baumarkt entfernt. Das war nicht gerade die beste Lösung, wie ich feststellen musste nachdem ich mir dieses Skalpell besorgt haben. Zum einen lässt sich damit viel sauberer Arbeiten zum anderen liegt es besser in der Hand und verringert somit den Pflaster-Bedarf im Haus.
Besonders schön an diesem hier ist, dass am stumpfen Ende eine recht starker Magnet eingelassen ist. Der Sinn ist mir erstmal noch schleierhaft und ich habe das erst deutlich später gemerkt. Inzwischen nehme ich das Skalpell aber auch gerne mal mit seinem Magneten, um Schrauben aus Ecken zu ziehen. Auf jeden Fall ein Prädikat wertvoll für die 3D Drucker Werkstatt.

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Platz 4: Schiebelehre

Wer nicht nur künstlerisch tätig werden möchte mit seinem 3D Drucker sondern auch Teile drucken möchte, wo es etwas genauer sein muss, sollte sich eine Schiebe-Lehre zu legen. Für unsere Zwecke reicht dabei eine normale Schiebe-Lehre für gelegentliche Arbeiten. Wir brauchen keine Temperatur-Beständigkeit auf den letzten Micron etc.

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Platz 5: Bit-Schraubendreher

Ab und zu muss man an seinem 3D schrauben. Am Anfang hatte ich da allerhand Werkzeug in meiner 3D Drucker Werkstatt rumfahren, aus den unterschiedlichsten Quellen. Inzwischen komme ich in den allermeisten Fällen mit einem kleinen Kästchen zu recht und das sehr gut. Mit dem kleinen Werkzeug-Set oben kann ich alle meine 3D Drucker warten und brauche nur sehr selten was aus der Werkzeugkiste.

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Platz 6: Heißklebe-Pistole

Den kleinen Glue-Pen von Bosch liebe ich, aber im Prinzip tut es jede andere Heißklebepistole und die gibts bereits zum halben Preis vom Glue Pen. Das muss jeder selber entscheiden.

Die Heißklebepistole brauche ich relativ oft. Weniger am 3D Drucker selbst sondern meistens bei Tüftler-Projekten. Der Kleber wird sehr schnell fest und harmoniert gut mit PLA und PETG. Schön an dieser hier ist die extrem schnelle Aufheiz-Zeit und die Akku-Lösung. Zudem liegt er gut in der Hand.

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Platz 7: Heißluft-Fön (Embossing Tool)

Schon als ich letztes Jahr meinen Anet A8 aufgebaut habe und ich Schumpfschlauch verarbeitet habe, hatte ich schmerzlich so ein Fön vermisst und habe stattdessen mit dem Feuerzeug gearbeitet. Ich hab dann mal geschaut ob es einen Heißluft-Fön gibt der nicht so heiß wird sondern sich so bei 250 Grad einpendelt. Gefunden habe ich diesen hier. Er ist günstig und ich bin mega zufrieden.

Beim 3D Drucken arbeiten wir ja mit thermo-sensiblen Material. Mit diesem Fön habe ich schon viele Projekte verbessern können nach dem Druck. Zum Beispiel Oberflächen erhitzt und verbessert. Winkel und Kurven angepasst. und auch mechanische Teile in die richtige Form gebracht. Zum Beispiel habe ich damit die Gleitfähigkeit am Anet A8 verbessert, indem ich die Fassungen für die Kugellager erhitzt habe bei der Montage und so die Führungen hinterher optimal ausgerichtet waren. Für mich ist der Fön, der zudem noch unerwartet leiste absolut zuhause in der 3D Drucker Werkstatt.

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Hmm entgegen dem Plan beim Los-Schreiben dieses Artikels bekomme ich die 10 nicht voll in den Charts. Das sind meine meistverwendeten Tools bereits gewesen. Auf  Platz 8 gibt es noch einen Wackel-Kandidat mit dem Finishing-Tool das ich vor kurzem getestet habe. Den Artikel findet Ihr hier. Aber noch gehört es nicht dazu.

Hab ich was vergessen? Was ist bei Euch nicht wegzudenken? Schreibt gerne einen Kommentar!

Bis dahin & Happy Printing!